Deckel G1L Graviermaschine

Video zur Maschine in englischer Sprache: 
Deckel G1L Pantograph

(Öffnet in neuem Fenster auf Youtube.)

Verschiedene weiterführende Themen zur Maschine:

Entscheidungsfindung die zum Kauf der Maschine geführt hat:

Gravier- und Kopierfräsmaschinen haben mich schon immer fasziniert und in der Welt von Cnc-gesteuerten Maschinen sind sie eigentlich komplett obsolet. Aber für Hobbyisten sind diese Maschinen immer noch nützlich und sehr universell. Man kann mit ihnen nicht nur Werkstücke beschriften sondern auch Profile und Konturen fräsen.

Ich habe mich für eine Deckel G1L entschieden, da diese einen sehr großen Bearbeitungsraum hat. Der große mögliche Abstand von Spindel zu Tisch ermöglicht den Einsatz von Rundtischen und Winkeltischen, die Auskragung in der Säule erlaubt das Aufspannen von großen Platten.
Die G1L (und G1U) kann nicht nur verkleinern (Bis zu 50x) sondern auch 1:1 kopieren – Auf diesem Weg lassen sich z.b. die Schriftschablonen dublizieren. Der große Drehzahlbereich von 1900 bis 20000U/min ist ebenfalls sehr nützlich und ermöglicht es eine große Bandbreite an Werkzeugen in nahezu allen Werkstoffen einzusetzen.

Alte Fotos aus einer Deckel Publikation:

Das erste Bild zeigt die Graviermaschine (G1U, erkennbar am kleineren Pantographen) in einer Produktionsumgebung, mit der Walzengraviereinrichtung um Kamerateile am Aussendurchmesser zu gravieren. Bemerkenswert ist die sehr große, scheinbar in Stahl gefertigte Schablone.
Die zwei Mechaniker im zweiten Bild scheinen die Geometrie des Pantographen mit etwas zu vermessen, das entfernt an den mechanischen Vorgänger des Kreisformtests der heute an CNC Maschinen durchgeführt wird, erinnert.
Im Hintergrund ist eine Reihe Deckel FP1 ohne Vertikalkopf zu sehen:

Einige Arbeitsbeispiele aus meiner Werkstatt:

Naheliegende Arbeiten sind natürlich das gravieren von Schildern, Skalenringen und ähnlichem in allen möglichen Materialien.
Etwas exotischer sind Anwendungen bei denen die Graviermaschine für Kopierfräsarbeiten benutzt wird.